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Lenovo Handys und Smartphones

Lenovo ist Lenovo allgemein Pixabay CC0den meisten Kunden wohl in erster Linie als Anbieter von PCs und Laptops bekannt. Das Unternehmen bietet aber bereits seit einigen Jahren auch eigene Handys uns Smartphones an. 2014 wurde dieser Bereich noch mal deutlich erweitert, als der Konzern Motorola (bzw. die Mobilfunk-Sparte von Motorola) von Google kaufte und in das eigenen Unternehmen integrierte.

Damit bietet Lenovo derzeit Geräte in zwei verschiedenen Bereich an: Unter der Marke Moto werden Smartphone im Bereich der Mittel- und Oberklasse angeboten und unter dem Namen Lenovo gibt es weiterhin vor allem günstige Einsteiger-Geräte – der Preis liegt hier bei 100 bis etwa 300 Euro.

Ob diese Einteilung aber dauerhaft so beibehalten wird, ist nicht sicher.


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Spitzenmodelle von Motorola nun aus dem Haus Lenovo

Die Topmodelle von Lenovo sind derzeit das Moto X und das Moto Z. Hier erinnert nur noch die Abkürzung Moto an die Herkunft von Motorola, alle weitere Markenbestandteile hat Lenovo von den Modellen entfernt. Lediglich das Logo mit den Motorola-Flügeln wird zusätzlich noch eingesetzt – dürfte aber wohl nur noch wenige Kunden direkt an Motorola erinnern.

Als Besonderheit setzt Lenovo derzeit beim Moto Z auf die sogenannten Moto Mods. Das sind Erweiterungen für die Geräte, die per Magnethalterung an der Rückseite angebracht werden können. So kann man eine bessere Kamera oder einen größeren Akku an die Geräte koppeln. Dabei produziert Lenovo die Mods nicht alle selbst sondern ermöglicht auch Drittanbietern, ihre Hardware anzubieten und an die Geräte zu koppeln. Allerdings sind die Mods nur im Bereich der Topmodelle zu haben. Bei den günstigen Geräten gibt es diese Funktion leider (noch?) nicht.

Einer der kleineren Anbieter auf dem Markt

Im Vergleich mit anderen Anbietern sind die Marktanteile von Lenovo (auch nach der Übernahme von Motorola) eher gering. Im Jahr 2015 lag die Zahl der Nutzer auf dem deutschen Markt bei unter 3 Millionen. Lenovo insgesamt kam in 2015 auf etwa 75 Millionen verkaufte Geräte. Das entspricht einem Marktanteil von etwa 5 Prozent im internationalen Bereich. Das Unternehmen liegt damit etwa gleichauf mit Marken wie Huawie oder Xiaomi und weit entfernt von den Umsatzzahlen von Apple oder Samsung.

Die Zeiten eines Motorola RAZR als meistverkauftes Handy seiner Zeit sind also lange vorbei und es sieht derzeit auch nicht so aus, als würde Lenovo/Motorola hier anknüpfen können.