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LG K4 – das Einsteiger-Handy im Test – technischen Daten und Preis ohne Vertrag

(4 / 5 bei 6 Stimmen)

111,59 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 26. Juni 2017 2:05
Prozessor1 GHz Mediatek MT6735 Quad-Core
RAM1GB
Interner Speicher8GB
Display854 x 480 Pixel
Displaygröße4.5Zoll
Hautpkamera5Megapixel
Akku1940mAh
SimkarteMicro-Simkarte

Gesamtbewertung

66.67%

"Schwaches Display, dafür mit LTE an Bord"

Design
60%
Technik
70%
Preis/Leistung
70%

LG K4 – das Einsteiger-Handy im Test – technischen Daten und Preis ohne Vertrag – Das LG K4 ist das neue Einsteigerhandy von LG. Zusammen mit dem K10 wurde es erst Anfang 2016 vorgestellt und soll den Niedrigpreis-Sektor für Smartphones aufmischen. Für 99 Euro kann man das Smartphone bereits sein Eigen nennen.LG schreibt selbst über das Modell:

Das K4 ist ein äußerst praktisches Einstiegsmodell mit einem 4,5 Zoll (ca. 11,4 cm) Bildschirm, 8GB Speicherkapazität und LTE-Mobilfunkverbindung. Das Smartphone überzeugt mit einem eleganten Design, das auf natürliche Weise in den Bildschirmrahmen übergeht und so für angenehmen und sicheren Halt sorgt. Das Gerät wartet zudem mit LGs besonderen Kamerafunktionen wie Selfie Cam und Selfie-Backlight-Funktion auf, die aus der G-Serie stammen und das K4 deutlich von seinen Konkurrenten abheben.

Das Smartphone wurde klar für Anfänger konzipiert und soll den vorerst niedrigen Ansprüchen gerecht werden. Ob ihm das gelingt zeigt sich im Test.

Design des LG K4

Das LG K4 besitzt ein Kunststoffgehäuse und ist in den Farben Schwarz und Silber erhältlich.  Der Display ist mit Kunststoff silber umrahmt. Optisch wirkt es etwas alt und erinnert eher an ein Smartphone aus 2012. Die Rückwand ist abnehmbar. Hier kann man microSD-Karte und microSIM-Karte einsetzen. Der Akku ist ebenfalls austauschbar und kann somit bei Bedarf gewechselt werden. Mit einem Gewicht von 120 g ist das Smartphone völlig im normalen Bereich. Der Anspruch von LG war allerdings ein anderer:

„Erschwingliche Smartphones, die Premium-Funktionen einer breiten Masse zugänglich machen, werden stets wichtiger“, kommentiert Juno Cho, Präsident und CEO von LG Electronics Mobile Communications. „Wir haben die K-Serie entwickelt, damit unsere Kunden die Vorzüge unserer Designphilosophie und ein optimiertes Nutzererlebnis in den unterschiedlichsten Produktkategorien genießen können.“

So ganz scheint man dies nicht erfüllen zu können, denn zumindest im Design wirkt das K4 nicht sehr auffällig.

Display

Der Display ist 4,5 Zoll groß und somit etwas kleiner geraten. Die Auflösung liegt bei 854 x 480 Pixel, somit ergibt sich eine Pixeldichte von 218 ppi. Reflexionen machen sich auf dem Bildschirm nicht gut. In diesem Fall ist kaum noch etwas zu erkennen und man kann nur raten wohin man gerade tippt. Trotz des IPS-Displays ergeben sich bei spitzen Winkeln einige Farbverfälschungen. So verschwinden manche Bildelemente einfach oder verschwimmen.

Leider ist die geringe Auflösung ein Kritikpunkt. Die Konkurrenz bietet im gleichen Preisbereich bereits Full HD Displaysmit 1240×780 Pixeln Auflösung (beispielsweise das ZTE Blade L5 plus). Durch den kleinen Bildschirm fällt es zwar nicht so auf, aber hier muss das LG K4 doch etwas zurückstecken und kann mit der pixelligeren Darstellung nicht punkten.

Fotos, Videos und 3D Spiele scheiden damit als Nutzungsvariante schon mal aus. Der normale Betrieb klappt aber trotzdem recht gut, man wünscht sich nur hin und wieder ein etwas schärferes Display.

Leistung

Im Gerät verbaut wurde ein 1 GHz MediaTek-MT6735 Quad-Core Prozessor. Für die Grafikberechnung ist die ARM Mali-T720 MP2  zuständig. Im Vergleich zu konkurrierenden Geräten der selben Preisklasse kann sich das LG K4 etwas absetzen. Im Vergleich zu älteren Mittelklassen-Modellen kann es aber nicht mithalten. Beim Aufbau von stabileren Webseiten muss das Smartphone ordentlich ackern, was man ihm auch anmerkt. Das navigieren durch das Menü ist manchmal ebenfalls nicht so schnell und dementsprechend sollte für den alltäglichen Gebrauch schon etwas mehr drin sein.

Positiv ist aber in jedem Fall anzumerken, dass man bei K4 auch LTE Zugang bekommt. Je nachdem, welchen Tarifanbieter man hat, kann sich das K4 in das entsprechende Netz einwählen. Die maximale Geschwindigkeit liegt bei 150Mbit/s im Download und bei 50Mbit/s im Upload. Höhere Geschwindigkeiten unterstützt das Gerät leider nicht, aber es ist auch noch relativ selten, dass so hoher Speed durch das Netz unterstützt wird.

Mit LTE hat das LG K4 auf jeden Fall einen Pluspunkt, den man bei vielen anderen Handys unter 100 Euro (beispielsweise dem LG Leon oder dem Moto E) leider so nicht findet. Damit wird das Gerät auch in mehreren Jahren noch schnelles Internet unterstützen und für den mobilen Dateneinsatz nutzbar sein. Ob das bei Modellen auch der Fall ist, wenn diese nur 3G unterstützen, ist zumindest fraglich.

Als Software an Bord kommt Android zum Einsatz. LG nutzt dabei die Version 5.1. Mittlerweile sind zwar auch schon Android 6 und Android 7 auf dem Markt, Android 5.1 mit den entsprechenden Sicherheitsupdates unterstützt aber auf jeden Fall alle aktuellen Funktionen und ist auch kein Sicherheitsrisiko. Ob ein Update auf Android 6.0 kommen wird ist aber eher fraglich.

Kameras

In dem Gerät wurden zwei Kameras verbaut. Vorne hat man eine 2 Megapixel Kamera für Selfies. Diese bieten aber aufgrund der geringen Leistung der Kamera nicht so detailreiche Aufnahmen. Auch sind Bilder mit der Kamera an der Frontseite etwas dunkel. Bei geringer Beleuchtung kann es so passieren, dass man schnell mal ein unkenntliches Bild schießt.

Auf der Rückseite bietet sich dem Nutzer dann eine 5 Megapixel Kamera. Bei guten Lichtverhältnissen lassen sich mit dieser auch ganz gute Bilder schießen. Dennoch ist das Ergebnis immer noch dunkler als bei Vergleichsgeräten. Auch können Bilddetails durch Bildrauschen schnell verschwinden wenn wenig Restlicht vorhanden ist. Die Farben werden für ein Gerät dieser Preisklasse akzeptabel dargestellt.

Akku

Der Li-Ionen Akku bietet eine Laufzeit von 7,4 Wattstunden. Bei angeschaltetem WLAN landet man so bei einer Laufzeit von 7,5 Stunden. Vergleichsgeräte schlagen sich genau so gut und somit ist an der Leistung wenig auszusetzen.

Fazit

Das LG K4 ist definitiv kein Smartphone das man einem Einsteiger empfehlen sollte. Im Vergleich gibt es deutlich preiswerte Geräte die mehr Leistung liefern. Wären wir im Jahr 2012 wäre das Smartphone durchaus eine Möglichkeit, aber mittlerweile kann man auch für 119 Euro mehr erwarten. Eine Alternative gegenüber dem LG K4 wäre zum Beispiel das Microsoft Lumia 550. Für Nutzer die sich auch gerne auf Smartphones aus der Mittelklasse des vergangenen Jahres stürzen ist das Motorola Moto E (2. Generation) eine Option.

Wer LTE möchte, findet in diesem Preisbereich auch bereits einige Modelle. Eventuell muss man aber 10 oder 20 Euro mehr ausgeben, das ist dann aber eine Investition, die sich auf jeden Fall lohnt, da es sich in deutlich mehr Spass beim Surfen nieder schlägt.

Datenblatt zum LG K4

  • 4,5 Zoll Display mit 854 x 480 Pixel
  • Pixeldichte: 218 ppi
  • 5 Megapixel Hauptkamera
  • 2 Megapixel Frontkamera
  • 1 GHz Mediatek MT6735 Quad-Core Prozessor
  • 1 GB Arbeitsspeicher
  • 8 GB Speicher, nutzbar 3,9 GB, per microSD-karte erweiterbar
  • 1940 mAh Li-Ionen Akku (wechselbar)
  • Betriebssystem: Android 5.1 Lollipop

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