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Moto E 2.Gen. – Test, Bewertung und die Preise ohne Vertrag

(4 / 5 bei 200 Stimmen)

Preisvergleich

90,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 19. August 2017 3:05
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99,95 €

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Preisverlauf
ProzessorSnapdragon-410-CPU mit 1,2 GHz,
RAM1GB
Interner Speicher8GB
Display4,5 Zoll QHD-Display mit Corning Gorilla Glass 3,
Displaygröße4.5Zoll
Hautpkamera5Megapixel
Akku2390mAh
SimkarteMicro-Simkarte
Besonderheitengute Akkulaufzeit

Das Moto E bietet für kleines Geld sehr viel Ausdauer und LTE Zugang.


Gesamtbewertung

71.67%

"Gute Laufzeit, schwache Kamera"

Design
70%
Technik
70%
Preis/Leistung
75%

Moto E 2.Gen. – Test, Bewertung und die Preis ohne Vertrag – Mit der Klasse der E-Modelle hat Motorola eine eigene Klasse für sehr günstige Einsteigergeräte geschaffen. Mittlerweile gibt es davon bereits drei Modelle. neben dem hier vorgestellten Moto E der zweiten Generation gibt es auch das ursprüngliche Moto E und auch bereits das Moto E in der dritten Generation aus dem Jahr 2016.

Das Moto E in der dritten Generation liegt dabei noch in einem Preisbereich von um die 150 Euro und ist damit für Nutzer, die nach Handys für unter 100 Euro suchen, zu teuer. Es sollte aber nur eine Frage der Zeit sind, bis auch dieses Gerät für um die 100 Euro erhältlich ist. Da erste Moto E ist mittlerweile technisch zu sehr überholt (mit Android 4.4.4) und daher auch nicht mehr zu empfehlen. Stattdessen bietet das Moto E in der zweiten Generation eine gute Mischung aus Technik und Preis. Daher sind die meisten Bewertungen auf dem Markt durchaus positiv.

Motorola wurde mittlerweile von Lenovo aufgekauft und daher werden die Geräte nicht mehr unter dem Namen Motorola angeboten. Nur noch das Kürzel Moto erinnert an die Herkunft.

Man findet das Gerät derzeit unter verschiedenen Bezeichnungen auf dem Markt. Am gebräuchlichsten ist wohl Moto E 2. Generation, oft wird das Gerät aber auch als Moto E 2015 oder Moto E LTE angeboten.

Design und Verarbeitung beim Moto E 2. Generation

Das Moto E bietet einen Kunststoffbody, der solide verarbeitet ist und in der zweiten Generation ist das Display sogar etwas gewachsen (4,5 statt 4,3 Zoll). Der Rahmen um das Display fällt aber immer noch sehr dick aus, besonders am oberen Rand fällt das aus. Ansonsten bekommt man ein wenig auffälliges Smartphone-Design, das kein Hingucker ist, aber auch nicht hässlich ausfällt.

Gut ist die abgerundete Rückseite. Dadurch liegt das Gerät gut in der Hand und lässt sich auch mit einer Hand noch gut bedienen.

Die Rückseite ist dazu fest verbaut und der Wechsel von Simkarte und microSD Karte erfolgt über den Rahmen. Das ist ungewöhnlich. Dazu ist der Akku leider nicht wechselbar. Das haben andere Anbieter besser gelöst, auch im Bereich der günstigen Handys gibt es mit dem Galaxy J1 oder dem Lumia 550 durchaus Modelle, bei denen man den Akku wechseln kann. Beim Moto E muss man bei Akku-Problemen leider in eine teure Fachwerkstatt gehen und ob sich das lohnt ist beim geringen Preis des Moto E eher fraglich.

Der Rahmen um das Gerät lässt sich auch wechseln. Es gibt dafür andere Rahmen in anderen Farben, mit denen man dem Smartphone einen individuellen Touch geben kann.

Die Stärken des Moto E: lange Laufzeit

In der zweiten Generation hat Motorola bzw. Lenovo beim Smartphone eine Akku mit 2.390mAh Leistung verbaut. Zusammen mit dem kleinen Display und dem sparsamen Prozessor erreicht das Gerät damit bei der Ausdauer sehr gute Werte.

In Test und in der Praxis erreicht das Gerät damit eine Laufzeit von bis zu zwei Tagen bei normaler Nutzung und liegt damit deutlich über den Zeiten, die man andere Modelle mit höheren Preisen nutzen kann. Beim Surfen kommt das Gerät beispielsweise auf über 11 Stunden reine Surfzeit und auch beim Telefonieren ist erst nach über 8 Stunden Dauertelefonie Schluss.

Den günstigen Preis des Gerätes merkt man dann aber bei der Ausstattung. Motorola hat kein Netzteil mit eingepackt, hier muss man ein Ladegerät nutzen, das man bereits hat. Ob es wirklich so teuer gewesen wäre, ein Netzteil mit zu verpacken bleibt offen – es hätte das Angebot auf jeden Fall rund gemacht.

Noch eine Stärke: Das Moto E 2. Gen kann LTE

Die Nutzung von LTE zur Datenübertragung ist in diesem Preisbereich leider immer noch keine Selbstverständlichkeit und daher ist es sehr positiv, dass Motorola dem Moto E in der zweiten Generation LTE spendiert hat. Damit kann man die LTE Netze von Vodafone, der Telekom und O2 nutzen – vorausgesetzt man hat einen passenden Handyvertrag mit LTE und das Netz ist vor Ort auch mit LTE ausgebaut.

Schwächen beim Prozessor

Neben den Stärken gibt es aber durchaus auch Kritikpunkte beim Moto 3. Wie bei fast allen Geräten in diesem Preisbereich ist bei der Technik nur das notwendigste verbaut. Der Snapdragon-410 Prozessor mit 1,2 GHz ist zwar leistungsfähiger als noch beim Vorgänger-Modell (fast doppelt so schnell wie beim ersten Moto E) kann aber natürlich mit den aktuellen Topmodellen nicht mit halten und das ist bei diesem Preis auch nicht zu erwarten.

Für Spiele, Videos oder Apps ist das Moto E damit auch in der zweiten Generation kaum geeignet. Auch die Ladezeiten sind (besonders bei größeren Apps) durchaus auch schon mal etwas länger. Die normalen Alltagsaufgaben wie telefonieren, SMS schreiben oder mobil im Internet surfen erfüllt es aber klaglos.

Bei der Software setzt das Gerät auf Android 5.0.

Die Kamera beim Moto E 2. Generation

Die Hauptkamera des Moto E bietet eine Auflösung von Megapixeln. Das ist in dieser Preisklasse durchaus üblich. Allerdings verzichtet Motorola auf einen Blitz. Man kann also nur mit der Beleuchtung fotografieren, die derzeit verfügbar ist. Das ist gerade in Gebäuden und im Dunklen ein Problem. Aber auch bei guten Lichtverhältnissen sollte man keine grafischen Wunderwerke erwarten, die Karte ist solide, aber weit davon entfernt richtig gute Aufnahmen zu machen.

Als Frontkamera (beispielsweise für Selfies) setzt das Moto E auf ein Objektiv mit 0,3 Megapixeln Auflösung. Das ist kein Schreibfehler. Selbst im Vergleich mit anderen Geräten unter 100 Euro ist das zu wenig, die Modelle der Konkurrenz bieten hier wenigstens 2 Megapixel. Die Bilder dieser Kamera kann man beim Moto E daher getrost ignorieren – eine Bewertung sparen wird uns hier, die Zahlen sagen eigentlich alles, was man zu den Leistungen dieser Kamera wissen muss.

Unser Fazit zum Moto E 2. Generation

Das Moto E in der zweiten Generation kann im Test vor allem mit dem guten Akku (und damit den langen Laufzeiten) und der LTE Unterstützung punkten. Es bietet daher im Preisbereich von Geräten um die 100 Euro durchaus einige Features, die es von der Konkurrenz abheben.

Deutlich Abzüge gibt es dagegen für das fehlende Ladegerät und die extrem schwache Kamera an der Vorderseiten – das können andere Anbieter in diesem Preisbereich bereits besser.

Trotzdem ist das Moto E 2.Gen. immer noch eine Kaufempfehlung, weil es ein solides Gerät zu einem wirklich guten Preis ist und es davon auf dem Markt nicht so viele Modelle gibt.

Video: Das Moto e 2. Generation

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